"In einem Land, das es nicht mehr gibt"

„In einem Land, das es nicht mehr gibt“ fanden sich die Schülerinnen und Schüler der Klasse 8d: Der Spielfilm, den sie im Rahmen der Schulkinowochen sahen, erzählte von einer Schülerin, die Schriftstellerin werden will, stattdessen in der DDR eine Ausbildung zur Metallarbeiterin machen soll. Die Hauptfigur wird zufällig von einem Modefotografen entdeckt und in die Welt der Mode, aber auch in alternative Welten in Berlin 1989 eingeführt.

Die Klasse hatte sich im Geschichtsunterricht mit den Grundrechten der Verfassung und mit dem vielfältigen Gedenken an den 9. November in der deutschen Geschichte beschäftigt. Die Forderung der Deutschen nach Grundrechten in der Verfassung seit dem 19. Jahrhundert und ein knapper chronologischer Überblick bildeten den Einstieg in den Film.

„In einem Land, das es nicht mehr gibt“ führt aber auch zu vielen Fragen im anschließenden Filmgespräch mit den Schülern:
Was hat die Stasi unternommen, um sogar Schülerinnen und Schüler einzuschüchtern und zum Bespitzeln zu gewinnen? Was hat Susi, Schülerin und Model im Film, denn „Schlimmes“ gemacht, um der Schule verwiesen zu werden? Wie kann es sein, dass es so unterschiedliche Welten wie die Figuren auf der strengen Modemesse in Leipzig und in der bunten Szene in Berlin-Ost gab?

Im Geschichtsunterricht geht es dann wieder zurück zu den großen Themen des 19. Jahrhunderts. Der Kampf um die Grundrechte und die Frage nach einer gerechten Ordnung geht weiter.

[Wen]

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